Usambaraveilchen
Beim
Usambaraveilchen (Saintpaulia ionantha-Hybride) handelt es sich um eine Pflanze, die ursprünglich aus den Usambara-Bergen Tanzanias stammt. Entdeckt wurde die Pflanze durch einen deutschen Kolonialbeamten in Ostafrika, Walter von Saint Paul-Illaire (1860-1940).
Beim
Usambaraveilchen handelt es sich um eine immergrüne, mehrjährige krautige Pflanze.
Usambaraveilchen sind nicht winterhart. Die Blätter stehen beim Usambaraveilchen in Rosetten. Je nach Sorte sind die 10 bis 20 cm hoch und ebenso breit. Usambaraveilchen besitzen fünf Blütenkronblätter, die verwachsen und je nach Sorte entweder glattrandig oder gefranst sind. Usambaraveilchen sind im Handel in verschiedenen Blautönen, in rosa und weiß, aber auch in rotviolett erhältlich. Es gibt dabei unifarbene oder mehrfarbige
Usambaraveilchen. Die Vermehrung der Usambaraveilchen erfolgt über Stecklinge. Als Mutterpflanze werden besonders schöne und gesunde Exemplare ausgewählt. Diese Mutterpflanzen kann man zwei Jahre verwenden. Bei Usambaraveilchen können dabei ganzjährig Stecklinge gewonnen werden. Entnommen werden können diese alle vier Wochen.
Usambaraveilchen gedeihen am besten in Blumentöpfen.