Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht

In der Blumensprache hat das Vergissmeinnicht (Myosotis) eine ganz besondre Bedeutung. Diese Blume steht als Symbol für eine zärtliche Erinnerung, aber auch für Liebe und für Abschied. Die Pflanze gehört zur Familie der Raublattgewächse. Einige Arten des Vergissmeinnichts werden auch als Zierpflanzen kultiviert. Beim Vergissmeinnicht handelt es sich um einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Charakteristisch für das Vergissmeinnicht ist, dass die fünf Staubblätter wie der Griffel aus der Kronröhre hervorragen. Einige der Arten bilden rein weibliche, gynodiözisch verteilte Blüten. Grundsätzlich sind die Bestäuber der Vergissmeinnicht Dipteren, Hymenopteren und Schmetterlinge. Es ist aber auch eine Selbstbestäubung möglich. In ihrer Wildform sind Vergissmeinnicht in Europa, Asien, Afrika, aber auch Australien und Nordamerika verbreitet. Im äußersten Süden Südafrikas wächst nur die Mysotis albiflora. Als Gartenzierpflanze wird das Vergissmeinnicht seit ca. 1830 gezüchtet, und zwar in England und Deutschland. Seinen Ursprung hat das Garten-Vergissmeinnicht im Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica). Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche Sorten gezüchtet.